oft versucht und oft gescheitert.
immer wieder fast geschafft und doch umgekehrt.
ich war immer noch nicht wieder in der schule.
schule scheint so weit weg.
zwar jeden morgen aufgestanden, bus gefahren, aber dann wieder zurück.
morgen gibt es kein zurück mehr.
'durch dein leben zieht sich eine beständige traurigkeit. stell sie dir als schwarzes band vor, dass ein wunderschönes muster in einem webrahmen unterbricht. du musst versuchen, dein blickfeld zu erweitern und nicht nur auf dir traurigkeit zu achten, sondern mehr zu sehen.' so hat sie es gesagt, meine Hilfe, und es stimmt.
morgen muss ich zur schule, ich muss es versuchen, und ich habe so angst.
ich weiß nicht, warum oder wovor. ich weiß nur dass es angst ist. pure angst.
vielleicht vor dem versagen, vor den blicken der menschen, vor dem 'festgehalten-sein' in bus und schule.
vielleicht ist es der stress, die anspannung, der druck.
vielleicht ist es auch er.
ich halte das nicht mehr aus.
ich sehe ihn und denke, wie verdammt gut er aussieht.
wie beinahe perfekt er ist.
und ich weiß doch, dass es hoffnungslos ist. aber ich kann ihn nicht so schnell vergessen.

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