Montag, 31. Oktober 2011

l o v e ?

der erste schultag ist geschafft.
und er hat gut begonnen.

was gibt es besseres (und gleichzeitig schlimmeres), als im ersten block nach den ferien ihn zwei stunden lang ansehen zu können und die ganze zeit zu denken, wie gut er aussieht?

es ist eine qual und gleichzeitig war ich so froh, ihn zu sehen.
er ist unglaublich. so normal und so besonders.
ich kann es kaum beschreiben.

ist das liebe ? darf das liebe sein ?
liebe ist schrecklich. schrecklich schön.


Sonntag, 30. Oktober 2011

and it starts again

Die Ferien sind (fast) offiziell vorbei.
In ein paar Stunden ist Montag, und dann stehen mir wieder Wochen vollgepackt mit Klausuren und Hausaufgaben bevor, unmengen an Stress und natürlich mein Essproblem.
Und zumindest das möchte ich jetzt in den Griff bekommen.
Ich habe mir ein paar Rezepte gesucht für Sandwiches oder ähnliches, was man mitnehmen kann, und habe eben in der Küche gestanden und mir Essen für morgen gemacht.
Mangojoghurt, Mango-Putenbrust-Sandwich, Fladenbrot Caprese.
Das werde ich hoffentlich essen können.
Irgendwie freue ich mich ja auch ein bisschen auf Schule.
Zumindest auf die Leute (und darauf, ihn wiederzusehen).
Ich brauche doch gar keine Angst haben.
Ich kenne alle, und alle sind nett.

Außerdem habe ich heute mit M geschrieben und wir werden uns wahrscheinlich am Wochenende treffen.
Ich freue mich schon total drauf!

Jetzt werde ich weiter 'Pushing Daisies' gucken, ich liebe diese Serie.
Sie ist mal was anderes, total süß, und nicht so ein x-beliebiges Remake von irgendwas.
Außerdem sind die Schauspieler toll und passen total in die Serie.
Leider gibt es nur zwei Staffeln ...

Zum Glück gibt es noch genügend andere Serien, die ich durchgucken kann.
Nach Scrubs, Lipstick Jungle, Skins, The Big Bang Theory, How I Met Your Mother und Sex and the City fehlen mir noch Gossip Girl, Desperate Housewives, Cougar Town und wahrscheinlich 1000 andere.
Ich habe also noch zu tun ♥

Und ich finde ja, dass Lee Pace wirklich gut aussieht...

Samstag, 29. Oktober 2011

i miss everything

ich vermisse das nächtliche herumlaufen, in der kälte, in strumpfhosen, zu irgendwelchen partys oder treffen, durch die dunkelheit, durch den schnee, mit zu viel haarspray und schminke, aber niemals ohne musik.
ich vermisse unsere pläne, unsere spontanen aktionen, unsere lügen und ausreden, die stärke die uns keiner nehmen konnte.
ich vermisse unsere zigaretten, das selbstgekaufte bier, die treffen mit fremden und das gefühl, alles schaffen zu können.

wir waren so cool.


Freitag, 28. Oktober 2011

the only lonely

Ich kenne sie alle. Nenne sie meine Freunde. Habe sie Freunde genannt. Und plötzlich merke ich, dass sie alle jemand anderen haben, der noch wichtiger ist als ich. Ich bin keine Nachricht mehr wert, keinen Anruf, kein Treffen. Niemand will mich sehen, keiner mit mir feiern, sie alle haben jemand anderen, mit dem sie all das tun.
Und ich bin immer die zweite. Oder dritte. Oder die tausendste. Ich gerate in Vergessenheit und gestehe mir ein, dass es wehtut.

Ich war vielleicht mal genervt, mal schlecht drauf, mir geht es oft nicht gut, ich melde mich nicht gerne.
Ich bilde mir ein, dass diese Menschen mich kennen sollten und das wissen müssten.
Aber vielleicht bin ich nicht wichtig genug. Ich bin ersetzbar, durch neue Freunde. Und erst recht durch die scheinbar große Liebe.
Heißt es nicht, Freundschaft vor Liebe ? Für mich ja. Für alle anderen wohl nicht.
Vielleicht heißt es aber auch Alle vor Miri. Dann weiß ich endlich, was los ist.

Ich sage mir selbst 'Du bist egal. Niemand will dich, sieh's ein.' Ein Schnitt, und Ruhe. Immer wieder.
Dabei möchte ich doch nur einem Menschen vertrauen.

back home

Ihr seht, ich bin wieder zu Hause.

Im Flieger bin ich mindestens tausend Tode gestorben, bei jedem kleinsten Ruckeln dachte ich mir - 'das war's'.
Aber ich habe es überstanden, lebe noch, bin gesund und munter. Mehr oder weniger.

Was kann ich euch erzählen ?
Istanbul ist zuerst fremd, aber in gewisser Weise auch schön. Die Basare, die Moscheen, das Essen, die Sitten, der rufende Muezzin ... und natürlich die Menschen.

Und irgendwann, ganz plötzlich, liebt man diese Stadt.
Wir saßen auf einem großen Platz, meine Oma und ich, neben uns eine Moschee, hinter uns der Gewürzbasar, vor uns eine Brücke und der Bosphorus, dahinter der neue Teil der Stadt.
Wir essen, lesen im Reiseführer, schauen uns die Menschen an.
Und auf einmal fühle Liebe.
Liebe zu all dem, zu dieser Welt, zu diesem Ort, der so schön und vollkommen ist.
Die Unruhe, die mich plagt, verschwindet für einen Moment.
Und alles ist schön, ruhig und vollkommen perfekt.

Blogaward

Danke, liebe Cassie, für den Blogaward. ♥

Hier sind also 7 Dinge über mich :

1. Mailand ist meine absolute Lieblingsstadt. Als wir das letzte Mal nach Hause kamen, habe ich mich im Bad eingesperrt und geweint, weil ich so traurig war, nicht mehr da zu sein.

2. Ich frühstücke nicht, dafür trinke ich jeden morgen einen Smoothie.

3. Ich bin zu faul zum lernen und mache Hausaufgaben immer erst morgens im Bus.

4. In Städten halte ich es nicht lange aus, der Trubel wird mir schnell zu viel.

5. Ich bin manchmal total genervt von meinen Freunden, aber wenn sie sich dann abwenden, bin ich eifersüchtig und enttäuscht.

6. Es ist für mich schwierig, etwas über mich selbst zu erzählen.

7. Wenn ich in der Schule bin und all die ahnungslosen Menschen sehe, fühle ich mich überlegen. Ich fühle mich überlegen, weil sie alle nur naiv sind und echten Schmerz nicht kennen. Und weil sie alle nichts ahnen.

Ich gebe den Award weiter an EviEva und Amelie, weil ihre Blogs einfach so schön sind.

Sonntag, 23. Oktober 2011

see you in a few days

Morgen muss ich früh aufstehen, um fünf!
Um kurz vor sechs fährt Papa Oma und mich dann zum Flughafen,
von wo wir um Punkt acht los nach Istanbul fliegen.

Allerdings müssen wir zwischenlanden.
Und ich habe doch etwas Angst vor dem Flug, weil mein letzter Flug richtig schrecklich war.
Außerdem hasse ich Abschiede, auch wenn es nur für drei Tage ist.
Drei Nächte verbringen wir in Istanbul, Donnerstag fliegen wir wieder nach Hause.
Am liebsten würde ich mich betrinken, damit ich vom Flug nichts mitbekomme.
Aber das geht nicht, also müssen Notfalltropfen und gute Gedanken helfen.

Gepackt habe ich schon halbwegs, aber ich brauche ja nicht so viel.
Am wichtigsten sind Reisepass, IPhone und Ladekabel, Geld, Kaugummis, Taschentücher und Medikamente.

Also dann, ich melde mich Donnerstag oder Freitag wieder. ♥

Donnerstag, 20. Oktober 2011

yesterday

Gestern hatte meine kleine Schwester Geburtstag, sie ist dreizehn geworden.
Wir sind mit der ganzen Familie und einer Freundin von ihr erst ins Kino und dann Essen gegangen.

Ich wollte eigentlich nicht ins Kino. Ich mag Kino, aber ich hatte Angst, dass mir schlecht wird.
Kaum haben wir die Karten gekauft, sehe ich an der Popcorn-Theke auch schon meinen Ex.
(Nicht den, den ich vor kurzem in der Stadt getroffen habe, sondern meinen letzten Ex.
Mit ihm habe ich Schluss gemacht, als es mir richtig Scheiße ging, kurz bevor ich die Therapie angefangen habe. Er wusste davon nichts und denkt wahrscheinlich bis heute, dass ich einfach 'ne dumme Schlampe bin.)
Ich wusste, dass er im Kino arbeitet, aber warum gerade dann, wenn ich ins Kino gehe ?
Natürlich habe ich mir nichts gekauft, aber meine Familie. 
Und natürlich konnte sich meine Familie an ihn erinnern und hat mich die ganze Zeit damit genervt.
Klar hat er mich gesehen, und als wir am Ende rausgegangen sind, hat er 'zufällig' etwas unter der Theke gemacht. Habe innerlich gelacht und hab mich gut gefühlt. Weil er Angst hatte, mich anzusehen. Weil ich so gemein war und Schluss gemacht habe, weil ich ihn verletzt habe. Ja, es fühlte sich gut an. Ich habe mich so überlegen gefühlt. Einfach nur, weil ich ihn verletzt habe. Was bin ich nur für ein Biest.

Essen gegangen sind wir bei einem Italiener direkt am Wasser.
Das Essen ist göttlich und der Laden ist sehr schön.
Trotzdem ist mir schlecht geworden, immer wieder. 
Trotzdem wollte ich rausrennen.
Ich hatte so ein Verlangen nach einer Zigarette.
Ich wollte einfach nur draußen in der Kälte stehen und rauchen.
Draußen im Dunkeln, und die Lichter auf dem Wasser und in den Fenstern ansehen. 
Ich wollte allein sein.
An ihn denken.Und daran, dass er niemals niemals niemals mir gehören wird.
Aber natürlich bin ich sitzen geblieben. 
Später, in der Dunkelheit des Autos, habe ich geheult.


Samstag, 15. Oktober 2011

ferien

heute ist der allererste ferientag von sechzehn und ich war mit meinen eltern und meiner schwester in der stadt.
bin zwischendurch kurz alleine abgehauen und bin ausgerechnet meinem ex über den weg gelaufen.
war aber irgendwie gar nicht schlimm. war kurz geschockt als ich ihn ein paar meter weiter gesehen habe,
bin aber einfach an ihm vorbeigelaufen und habe ihn ignoriert.
das ist für mich wirklich ein fortschritt, weil ich vor 2 jahren wirklich sehr sehr verliebt war.
aber ich bin echt froh, dass ich das jetzt endgültig abhaken kann!

in zwei wochen ist wieder schule, und vielleicht werde ich meine klasse in der zeit ein bisschen vermissen.
die ganzen netten menschen die ich da getroffen habe, sind mir wirklich ans herz gewachsen irgendwie.
und natürlich werde ich noch jemanden vermissen, ihn natürlich.
leider habe ich ihn am freitag nicht gesehen, ausgerechnet am letzten schultag nicht.
ungewöhnlich, weil man sich an unserer kleinen schule sonst dauernd über den weg läuft.
aber so bleibt meine letzte erinnerung an ihn nicht irgendeine, sondern die beste von allen.
er in sporthose und mit sonnenbrille, schon wieder, aber es sieht so so so gut aus und es ist perfekt.
aber ich schaffe es, ich halte durch, ich glaube an mich, ganz fest.

außerdem habe ich mir heute die haare gefärbt, ich konnte dieses ausgeblichene braun mit wirren blond-braunen strähnen nicht mehr sehen. die farbe nennt sich 'brombeere - schwarz - mix', sieht aber eher  dunkelbraun aus, und es gefällt mir sehr gut.

heute morgen ist meine beste freundin M für eine woche weggfahren und ich hoffe, dass sie einen ganz schönen urlaub haben wird und ich werde sie vermissen.
mal schauen, was ich noch so mit meinen ferien anfange, morgen früh fahren wir aber erstmal brunchen, zum 80. geburtstag meiner oma.

vielleicht merkt ihr gerade an meinem schreibstil, dass es mir gut geht, irgendwie. ich bin froh darüber. ich weiß, dass das kein dauerzustand ist und dass es bald wieder anders sein wird, aber ich genieße jede glückliche minute.

Donnerstag, 13. Oktober 2011

just having fun

Da ich heute Schulfrei hatte, habe ich mich mit M getroffen.
Sie hatte auch relativ früh Schluss, also bin ich zu ihr gefahren.
Habe ihr dann auch endlich ihr Geburtstagsgeschenk geben können.

Es war einfach entspannt, sich nicht zu Hause langweilen zu müssen.
Stattdessen haben wir einfach ein bisschen gechillt.
Ich finde nicht, dass man immer was supercooles machen muss, 
manchmal will man eben viel lieber nichts tun und einfach Spaß haben.

Ich bin wirklich froh, sie zu haben. 
Weil sie einfach die ist, mit der ich lachen kann.



ehrgeiz

'du musst deine einstellung ändern !' - wie oft habe ich diesen satz schon gehört.
hunderte male, tausende male, ich kann es nicht mehr hören, es nervt.

ich soll alles ändern. meine einstellung zu mathe, zu menschen, zu berufen, zu schule, zu allem!
aber ich will es nicht, ich will es wirklich nicht!

wenn ich mathe hasse, dann lasst es mich hassen. ich WILL es nicht mögen. ich will es auch nicht können.
ich will nur durch die schule kommen, aber kein mathestreber sein. ich will dieses fach nicht mögen.

meine mama sagt, ich muss mich darauf einstellen, in einem beruf ganz unten anzufangen.
aber ehrlich, ich bin mir für manches einfach zu schade.
ich bin mir sicher, ich werde niemals putzen.
und meine einstellung dazu ändere ich nicht.

ehrgeizig bin ich nicht. nur in dingen, die ich wirklich wirklich will.
aber ich muss erst etwas finden, was ich wirklich wirklich will.
erst mit einem ziel vor augen bin ich ehrgeizig.

Dienstag, 11. Oktober 2011

My day

6.15 - Der Wecker klingelt. Aber ich kann nicht aufstehen. Ich muss mich zwingen.
6.35 - Heißes Wasser läuft über meinen Körper, ich schaue auf meinen Oberschenkel, Schnitte von gestern.
7.15 - Ich fahre mit meiner Mutter bis zur Bushaltestelle im Nachbarort. Ich will nicht und mir ist schlecht.
7.40 - Aus dem ersten Bus ausgestiegen muss ich gleich wieder in den nächsten. Ich sitze rückwärts und muss            den Kloß in meinem Hals unterdrücken.
8.00 - Ich rede mit Menschen aus meiner Klasse. Wir sitzen an der Bushaltestelle und für einen Moment vergesse ich meinen Hunger.
8.30 - Die ganze Busfahrt über musste ich trinken und ständig schlucken, mir war so schlecht.

10.20 - Zwei Stunden Mathe überstanden, jetzt wird Deutsch geschrieben. Ich habe Angst und bin mehrmals kurz davor, rauszurennen.
11.45 - Ich habe Deutsch hinter mir und sitze mit den anderen unten. Die Unterstufe versammelt sich um uns herum, jemand hält eine Ansprache. Ich tippe in mein Handy, als er meinen Namen sagt. Ich schaue hoch und weiß, ich soll es weglegen. Ich werde rot. Er hat meinen Namen gesagt.


12.40 - Sportunterricht. Scheiße, meine Schnitte. Ich versuche, mich umzudrehen und beeile mich, damit niemand etwas sieht. Die ganze Sportstunde habe ich Panik vor dem Ball und mir ist übel vor Hunger. Ich schwanke und zittere.
15.30 - Nach zwei Stunden Spanisch habe ich es geschafft. Wieder ein Tag, an dem ich kaum mehr als eine Laugenstange und Obst gegessen habe. Stolz bin ich nicht, dafür ist mir zu schlecht. Am Bahnhof gehe ich mit vier anderen aus meiner Klasse zu Mecces. Ich esse nichts. Stehe nur da und rede und lache.

Ich mag meine Klasse. Und ich bin meinen Eltern so dankbar, dass ich auf diese Schule gehen darf. Auch wenn es mir oft so schlecht geht, dass ich mich mit 'Notfalltropfen' und Tabletten vollstopfen muss und dauernd das Gefühl habe, raus rennen zu müssen. Auch wenn mir durchgehend schlecht vor Hunger ist und ich ihn dort getroffen habe. Aber dafür habe ich neue Freunde und eine nette Klasse. Wenigstens etwas :)

Ein Lichtblick

Montag, 10. Oktober 2011

every little piece of you

ich erinnere mich an jedes kleinste detail.
an alles was du je gesagt und getan hast,
an jeden ort an dem ich dich gesehen habe,
an alles was mit dir zu tun hat.

und heute warst du wieder da.
du hast auf meinem stuhl gesessen und ich war da vorne, zitternd, mit herzklopfen.
zwanzig minuten habe ich geredet und zwanzig minuten habe ich dich angesehen.
als ich mich wieder hingesetzt habe, waren deine sachen noch da.
immer wieder habe ich dich angesehen, deine kaffeetasse auf meinem ordner, deine tasche an meinem tisch.
du hast an meiner jacke gelehnt und auf meinem tisch geschrieben.
das alles hat sich in mein gedächtnis eingebrannt und ich will es nicht vergessen.
dein lachen, deine stimme, alles was zu dir gehört ist perfekt wie es ist.

dich zwei wochen nicht zu sehen wird schlimm.

my body failed

Heute ist M's Geburtstag.
Eigentlich wollte ich zu ihr kommen und mit ihr und ihrer Familie essen.
Aber weil ich heute so schlimme Rückenschmerzen habe, musste ich absagen.
Das hat mich ziemlich fertig gemacht, weil ich ihr gerne persönlich gratuliert hätte und sie ihr Geschenk jetzt erst später bekommen kann.
Aber da hat mein Körper mal wieder versagt.

Sonntag, 9. Oktober 2011

no emotions

leere überall

ständige übelkeit, überall er, dieser ständige kampf


ich wünschte ich würde richtig leben - i just want to live 


don't know what to say

ich möchte unbedingt schreiben
seitenweise, tagelang, romane voll
aber ich weiß nicht was

in meinem kopf ist alles und nichts
es ist voll und doch so leer

ich denke an morgen und an gestern
ich denke an ihn und an alles was vor ihm war
an alles was noch kommt und an alles was geht

und daran, wie hoffnungslos manchmal alles ist und wie leicht man aufgeben will.


Mittwoch, 5. Oktober 2011

disappear

wie gerne würde ich hier einmal schreiben, das alles gut ist.
das ich glücklich bin und es nichts gibt, was mich verletzt.
wann wann wann wird das sein ?
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eigentlich wollte ich heute lernen. biologie.
eins der fächer, wegen dem ich die schule gewechselt habe.
genau das thema war damals dran. mitose, meiose
aber was habe ich gemacht ?
mit M zeitungen ausgetragen, über selbstmord und blogs geredet und gelacht.
war gut, tat gut, aber kacke für morgen.
wie immer ist mir das egal.
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in den letzten zwei tagen habe ich ihn kaum gesehen.
weil am montag frei war, hatten wir kein erdkunde.
gestern und heute war er viel unterwegs.
und ich sterbe jedes mal, wenn ich ihn sehe.
wie geht das ? wie kann jemand so eine wirkung auf jemanden haben ?
vor allem auf mich ?


'früher' habe ich regelrecht nach fehlern gesucht, die mich gestört haben.
ich habe alles dumm gefunden, konnte es nicht ertragen, wenn jemand nicht perfekt war.
aber hier ist es anders. jeder makel und jeder fehler machen ihn nur noch perfekter.