Dienstag, 21. Februar 2012
still there
ich habe nicht viel zeit zum posten gerade, weil jeden moment jemand reinkommen kann.
es gibt ein bisschen was zu erzählen, nicht weltbewegendes, aber trotzdem muss ich es loswerden.
ich bin heute zuhause geblieben, zum einen wegen bauchschmerzen und zum anderen, weil ich einfach nicht mehr kann. der stress ist zuviel und alles wächst mir über den kopf.
wenn ich aus der schule komme bin ich zu nichts mehr zu gebrauchen, hausaufgaben mache ich wenn überhaupt nur morgens im bus, lernen schiebe ich in die pausen, schlafen wird auf ein minimum reduziert.
momentan macht mein körper das einfach nicht mehr mit, gestern in der schule bin ich fast zusammengeklappt, was vielleicht auch an ihm lag. gestern war heftig und ich weiß nicht wie ich das weiterhin schaffen soll. ich wiederhole mich wenn ich das sage, aber er ist so perfekt und ich bin es nicht.
in letzter zeit rührt mich auch wirklich alles zu tränen, immer wenn es im unterricht oder in gesprächen um themen geht, von denen ich hier schreibe, dann könnte ich heulen weil es mich so trifft.
am liebsten würde ich es in die welt hinausschreien, damit jeder es weiß und ich es nicht mehr verstecken muss.
letzte woche habe ich mich tatsächlich ein kleines bisschen geöffnet. einem aus meiner klasse habe ich erzählt, dass ich in therapie war. nicht die gründe, nicht wann, nicht wo, einfach nur dass es so war.
ein kleines bisschen wahrheit. und schon das tat gut.
ich habe angst davor, die menschen damit in die flucht zu schlagen. sie kennen mich als fröhlichen und unkomplizierten menschen und der ein oder andere weiß auch, dass ich in therapie war oder dass ich depressiv 'war'. und genau das ist das problem. sie denken, es ist vorbei. aber das ist es nicht, noch lange nicht. ich bin nicht weit davon entfernt, mir wieder weh zu tun, aber ich will das nicht mehr.
jetzt muss ich schluss machen, aber es tut gut, das alles mal gesagt zu haben. gute nacht.
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