ich will feiern bis zur erschöpfung,
trinken bis nichts mehr geht,
tränen spüren und blut sehen,
meinen körper beanspruchen bis nichts mehr geht.
ich will lachen, bis alles wehtut,
rennen bis ich hinfalle,
tanzen bis die musik ausgeht,
singen und schreien bis meine stimme versagt.
ich will wissen, wie sich das leben anfühlt.
leben. leben ist seltsam.
manche beenden es freiwillig.
schmerzhaft oder sanft,
so ist das leben, so ist der tod.
ich habe angst vor dem tod, große angst.
angst, dass er schlimm sein wird, dass er zu früh kommt, wie er kommt.
ich will sanft sterben, nicht schmerzhaft.
ich will sterben, wenn ich noch etwas mitbekomme,
nicht als todkranke verwirrte frau.
und in dem fall dass mich ein vorhersehbarer, schmerzhafter tod erwarten wird, werde ich mich selbst umbringen. wenn mir jemand eine unheilbare krankheit diagnostiziert, wenn die welt ein unglück erlebt,
dann bringe ich mich selbst um bevor es etwas anderes tut. mit tabletten am besten. ich bin mir sicher.

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