Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich meine Gefühle nicht mehr so gerne aufschreibe und lieber an das schöne denke, was vor mir liegt.
Wenn die Ferien bald vorbei sind, geht mein letztes Schuljahr los, dessen Ende ich kaum erwarten kann.
Ein letztes Mal Herbst-, Winter-, Frühjahrsferien und das Zwischenzeugnis.
Die letzte Kursfahrt, letzte Prüfungsphasen, so viele letzte Male.
Und ich sehne dieses Ende so sehr herbei.
Zähle schon fast die Tage bis zu meiner Freiheit und plane jeden Tag meine Zukunft.
Dann kann ich anfangen, meinen Traum zu leben und ich wünsche mir so sehr, dass es funktioniert.
Ich möchte in dieses Land gehen, dort leben und die Sprache sprechen und Menschen finden, die meine Freunde werden und den Ort zu meinem neuen Zuhause machen.
Die Sehnsucht ist schon jetzt so groß, dass ich bei dem Gedanken am liebsten sofort los möchte.
In einem Monat werde ich ein paar Tage dort sein, in Rom, einer der wunderbarsten Städte überhaupt.
Schon jetzt weine ich bei dem Gedanken, mein Land nach ein paar Tagen wieder zu verlassen und meine Erlebnisse mit einigen anderen Menschen teilen zu müssen.
Ich möchte diese Stadt persönlich erleben, ganz für mich haben.
Aber es ist besser als nichts und ich werde nach vier langen Jahren wieder in das Land zurückkehren, welches ich so gerne Heimat nennen würde und welches in meinem Herzen so wichtig ist für mich.
Heimat. Das ist für mich mein Dorf, meine Straße, mein Haus, mein Zimmer.
Mein gewohntes Umfeld ist mein Zuhause seit so vielen Jahren, aber es hat sich verändert.
Ein Umzug steht vielleicht bevor, den ich eigentlich gar nicht will.
Ich lenke mich ab mit meinen Gedanken an die Freiheit und an bessere Zeiten.
Irgendwann muss sie doch kommen, die Zeit in der ich endlich meine Träume erfüllen kann.
Mir stehen alle Möglichkeiten offen, wenn die Schulzeit endlich vorbei ist und ich kann nicht mehr warten.
Aber soviel Geduld muss sein, und in 12 Monaten ist alles vorbei und mein Leben beginnt.

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen