30.01.
geburtstag.
das wort jagt mir angst ein.
ein jahr älter werden, einen tag lang wichtig sein, geschenke bekommen.
nichts von dem will ich, denn ich weiß dass ich es nicht wert bin.
schon traurig, wenn man sich selbst um sein geschenk kümmern muss, weil die eltern nicht dran gedacht haben. schon scheiße, wenn man nichts mit der familie machen kann und der tag einfach an einem vorrüber ziehen wird, mit schule und stress. schon verrückt, dass ein unwichtiger und dummer mensch wie ich tatsächlich achtzehn jahre durchgehalten hat.
ich hasse es, im mittelpunkt zu stehen. ich feiere nicht, weil ich es nicht wert bin und es nichts zu feiern gibt.
ich bin weder besonders hübsch noch sehr gut in der schule noch talentiert in irgendwas noch liebenswert.
eigentlich bin ich nur faul, kaufsüchtig, negativ, gereizt, deprimiert, unordentlich, fordernd und scheiße.
im moment ist wieder eine zeit, in der ich jeden tag heulen könnte, weil ich nichts auf die reihe bekomme, mich selbst und andere enttäusche und eigentlich gar nichts mehr will.
ich hänge meinen träumen nach, verkrieche mich in büchern und filmen und vergesse mich in musik.
warte auf das wahre leben und darauf, dass endlich etwas passiert, was mich aufweckt.
ich versuche, die leere in mir zu füllen mit essen und musik und klamotten, die ich in massen kaufe.
ich erzähle jedem der es wissen will oder auch nicht was mit meinen eltern ist und muss es loswerden,
weil ich sonst das gefühl habe, zu platzen.
hausaufgaben mache ich keine mehr, es ist mir einfach egal, wen interessert das schon.
das ewige gefrage einiger nervt, im gegensatz dazu wünsche ich mir von einigen, dass sie mehr fragen.
und doch habe ich keine lust zu reden.
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