Dienstag, 25. Januar 2011

sie sind immer für mich da

sie liegen in meiner hand.
kühl sind sie, erfrischend.
beinahe tröstend, dass sie da sind.
sie sind immer da.
meine treuen begleiter,
die einzigen, die für mich da sind.

ich zittere.
es wäre so einfach.
so verdammt einfach.
und es ist schon passiert.
sie hat einfach meine haut durchschnitten.
blut quillt heraus.
beruhigend.
alles wie immer.



ich muss schlucken.
was tue ich da?
es blutet wieder, noch ein schnitt.
und es tut weh.
der schmerz ist da.
immernoch dieses zittern.
ist das sonst auch ?
heute habe ich angst.

vorhin noch stolz,
jetzt wieder unten.
ich fühle mich so schwach
so allein, so fertig, so müde
alles bricht über mich herein.
die alten gefühle und gedanken,
denen ich heute entkommen wollte.
sie haben mich gefunden.

morgen ist wieder alles, als wären keine 1,5 jahre vergangen.
ich weiß nicht warum ich mir das immer und immer wieder antue.
wieso?

wenn ich morgen abend nach hause komme,
fertig, wie jedes mal danach,
dann sind sie da,
sie warten auf mich, immer.
niemals würden sie mich verlassen.
dafür liebe und hasse ich sie.

und ich hasse mich, dass ich ihnen immer wieder von neuem verfalle.
und nicht nur ihnen...



ich würde jetzt gerne eine rauchen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen